Sklavenerziehung mit Nachdruck

April 10, 2020 in Sklaventagebuch

Wie man dem letzten Blogeintrag entnehmen kann, ist die Herrin mit meinem Verhalten noch immer alles andere als zufrieden, weshalb Sie mich zur besseren Sklavenerziehung dazu aufforderte, Ihr in einem separaten Bericht noch einmal alle fortdauernden Anweisungen aufzulisten und ebenfalls lückenlos die Verfehlungen der letzten Wochen – inklusive Begründungen – zu dokumentieren, was ich hiermit tun werde:

Strafe in der Sklavenerziehung

Permanente Anweisungen zur Sklavenerziehung

  1. Ohne die Erlaubnis der Herrin ist es dem Sklaven nicht gestattet, einen Orgasmus herbeizuführen.
  2. Zur Begrüssung und Verabschiedung der Herrin hat der Sklave zu fragen, ob die dunkle Göttin ihm die Gnade erweist, damit er Ihr die Füsse küssen darf.
  3. Folgt keine andere Anweisung, hat sich der Sklave bei einem Besuch der Herrin, nach einer allfälligen Begrüssung, nackt auszuziehen und sich unverzüglich auf den angewiesenen Platz in die Stellung der Anbetung zu begeben.
  4. Sind die Herrin und der Sklave allein, oder schreibt er Ihr Kurznachrichten, hat er Sie ausnahmslos in jedem Satz mit «Milady» anzusprechen.
  5. Gibt die Herrin dem Sklaven eine Anweisung, hat er diese durch eine Wiederholung der Instruktion zu bestätigen.
  6. Allfällige Wünsche der Herrin sind als Anweisungen zu interpretieren.
  7. Hat der Sklave etwas nicht verstanden, oder bestehen Unklarheiten bezüglich einer Anweisung, hat er Rückfragen zu stellen, bis er sie korrekt verstanden hat.
  8. Anweisungen sind ausnahmslos so auszuführen, wie es sich die dunkle Göttin wünscht.
  9. Der Sklave richtet seine Aufmerksamkeit ständig und andauernd auf die Herrin und antizipiert gegebenenfalls Hilfestellungen, um Ihr das Leben zu erleichtern.
  10. Muss der Sklave in Anwesenheit der Lady auf die Toilette, ist er dazu verpflichtet, erst das Einverständnis der Herrin einzuholen.
  11. Wenn der Sklave im Beisein der Herrin eine Zigarette rauchen möchte, hat er Sie vorher um Ihr Einverständnis zu bitten.
  12. Werktags ist es dem Sklaven zwischen 08:00 und 18:00 Uhr nicht erlaubt, der Herrin irgendwelche Kurznachrichten zu senden oder sonst mit Ihr Kontakt aufzunehmen.
  13. Überfordert eine Anweisung den Sklaven, hat er die Herrin in demütiger Weise um Gnade anzuflehen, ihn von dieser Bürde zu befreien.
  14. Der Sklave hat der Herrin für Ihre Zuwendungen immer Dankbarkeit zu zeigen.

Flagellation in der Sklavenerziehung

Aufbauend auf diese Auflistung der permanenten Anweisungen in der Sklavenerziehung, hier nun die Verstösse der letzten Zeit mit den entsprechenden Begründungen:

  1. Milady erwähnte vor einiger Zeit beiläufig, dass ich als Schmuck für das Prinz Albert Piercing zukünftig eine Banane tragen soll und das ich bequemere Hand- und Fussmanschetten benötige, welche weniger einschneiden und dadurch das Blut besser zirkulieren lassen. Fasste beides nicht direkt als Anweisung auf, weshalb ich mit diesem Verhalten gegen die Regel Nummer 5, 6 und 7 der Sklavenerziehung verstiess.
  2. Bevor Milady den Penicap bestellte (siehe den Beitrag: Keuschhaltung der Extraklasse), forderte Sie mich mehrfach dazu auf, meinen Phallus korrekt auszumessen, was ich jedoch unterliess und dadurch vollumfänglich für das Scheitern des Experimentes verantwortlich bin. Als die Herrin mich vor der Bestellung fragte, ob Grösse S in Ordnung sei, habe ich bejaht, weil ich eine falsche Zahl von einer schludrig ausgeführten Ausmessung im Kopf hatte. Dies geschah nur aus dem Grund, weil ich meiner Verpflichtung nicht wie gewünscht nachkam. Somit verstiess ich bei dieser Anweisung gegen die Regeln Nummer 7 + 8 der Sklavenerziehung.
  3. Wegen der starken Schmerzen des Experimentes mit dem Penicap und aus Zeitnot wegen zu erledigenden Einkäufen, verletzte ich das werktags geltende Kontaktverbot zwischen 08:00 und 18:00 Uhr. Versäumte es, mich rechtzeitig um meine Verpflichtungen zu kümmern, weshalb ich mich gezwungen sah, gegen die Regel 12 der Sklavenerziehung zu verstossen.
  4. Als mir die Herrin nach vier praktisch schlaflosen Nächten mit viel Schmerz die Gnade gewährte, mich aus dem Penicap zu befreien, forderte Sie mich dazu auf, den Vorgang zu filmen, wobei Sie den Kopf, den Oberkörper, den Phallus und das Heiligtum darauf sehen wollte. Wegen meiner Nachlässigkeit, die starke Erschöpfung darf nicht als Entschuldigung gelten, war jedoch nur die Hälfte des Heiligtums darauf erkennbar, was einem Verstoss gegen die Regel Nummer 8 der Sklavenerziehung gleichkommt.
  5. Verpasste es in der Hitze des Gefechtes – war einfach nur froh, endlich diesem Folterinstrument zu entkommen – und auch aus Nachlässigkeit, mich für die Gnade der Befreiung bei der Herrin zu bedanken, was ein Verstoss gegen die Regel Nummer 14 der Sklavenerziehung bedeutet.
  6. Da meine Ankunft letzten Samstag mit dem Beginn der Entsorgungsarbeiten gekoppelt war, unterliess ich es in der ungewohnten Situation, die Herrin um die Gnade zu bitten, Ihr die Füsse küssen zu dürften. Das ich mir noch überlegte, ob ich die Frage nun gleichwohl stellen soll, obwohl das Augenmerk bereits auf die Arbeit gerichtet war, macht es natürlich nicht besser. So ist dieser Verstoss gegen die Regel Nummer 2 + 8 der Sklavenerziehung eindeutig auf meine Nachlässigkeit zurückzuführen.
  7. Gegen die Regel Nummer 11 der Sklavenerziehung verstosse ich eigentlich relativ wenig, aber am letzten Wochenende geschah es mir trotzdem einmal, dass ich mir eine Kippe ohne die Erlaubnis der Herrin ansteckte. Der Grund dafür liegt eindeutig in mangelnder Achtsamkeit.
  8. In den Kurznachrichten schaffe ich es inzwischen sehr gut, in jedem Satz das Wort «Milady» zu erwähnen und auch im Gespräch habe ich mich inzwischen massiv verbessert, aber ab und an fehlt da gleichwohl noch das erwünschte Wort, selbst wenn ich es in Gedanken an die Herrin inzwischen auch schon automatisch – gleich einem Mantra – verwende, welches stetig meine Sätze umgarnt. So muss ich hier, auch wenn ich an keine spezielle Situation denke, gleichwohl einen mehrfachen Verstoss gegen die Regel Nummer 4 der Sklavenerziehung festhalten. Grund dafür ist sicher, dass ich die Domestizierung noch immer nicht vollständig akzeptiert und verinnerlicht habe.

Wenn man die hier erbrachte Aufzählung an Verstössen so betrachtet und sich überlegt, was da in wenigen Tagen alles an Missachtungen der Verhaltensregeln zusammenkommt, darf man sicher nicht stolz auf die eigene Leistung sein. Muss mir, egal wie streng und schwierig es teilweise ist, die Verhaltensregeln konsequent einzuhalten und umzusetzen, sicher eingestehen, dass ich mit meinem Verhalten den Willen der dunklen Göttin ab und an sehr geringschätze.

Auch wenn ich oft noch das Gefühl habe, die Herrin sei mit Ihrer Einschätzung und Ansicht über die Verfehlungen unfair, darf dies nicht als Entschuldigung gelten, denn im Endeffekt zählt nur die Meinung der Herrin, ganz egal ob ich mit Ihr einverstanden bin, oder eben auch nicht. Ganz im Gegenteil, ich muss lernen zu verinnerlichen, Ihre Meinung in Bezug auf die Sklavenerziehung als die meine zu betrachten, auch wenn ich sie momentan noch als absolut ungerecht empfinde.

Habe nun ein wenig Angst davor, mit welchen Massnahmen die Herrin diese Verfehlungen ahnden wird und ob ich Ihren Erziehungskorrekturen gewachsen sein werde, aber durch Ihre Weisheit wird die ehrwürdige Milady Ihrem Eigentum bestimmt genau das angedeihen lassen, was für die Sklavenerziehung und -entwicklung förderlich ist.

Sich in tiefster Demut vor der Herrin verneigt:

Ihr EOS