Keuschhaltung der Extraklasse

April 3, 2020 in Sklaventagebuch

Diese, für mich überwältigende Episode, welche in Bezug zu meinerPrinz Albert für die Keuschhaltung Keuschhaltung steht, nahm viel Zeit in Anspruch und ist erst jetzt reif, um in vollem Umfang erzählt zu werden. Ihren Ursprung geht auf jene Zeit zurück, in welcher der erste Versuch meiner technischen Keuschhaltung scheiterte, was man im Beitrag «Macht der Gnade» nachlesen kann.

Ich hatte da zwar schon die eine oder andere Idee, wie man die Keuschhaltung bewerkstelligen könnte, aber den wirklichen Plan meiner dunklen Göttin kannte ich nicht und so war ich sehr gespannt, als ich am Donnerstagabend, nach dem beschriebenen Wochenende, auf Bern bestellt wurde. Als wir uns dort um 19.00 Uhr trafen, folgte ich der Dame um einige Ecken herum in den dritten Stock eines unscheinbaren Gebäudes, bis wir vor dem dezent gehaltenen Eingang eines Piercingstudios standen.

Vor dem Öffnen der Türe meinte Milady, dass ich da einen Termin habe und gleich in den Genuss kommen werde, mir ein «Prinz Albert» stechen zu lassen! Einige Sekunden später nahmen wir auch schon Platz auf dem dortigen Sofa und ein sympathischer Kerl stellte mir die Frage, ob ich mir mit dem Wunsch sicher sei.

Erklärte ihm dann, dass ich gerade mal seit ungefähr einer halben Minute wisse, dass ich ein «Prinz Albert Piercing» will, was ihn für einen kurzen Moment etwas aus der Fassung brachte, aber er reagierte sehr gekonnt und fragte nach, ob ich selbst das Piercing auch wirklich wolle. Als ich dies entspannt bejahte und er sich auf der mentalen Ebene überzeugt hatte, dass der vermeintliche Zwang ein Spiel ist, klärten wir noch die Details. Milady wollte zwar, dass ich mir gleich ein 5er Loch stechen lasse, aber mein – für Sie sehr überraschender – Einwand, überrumpelte Sie ein wenig und so gab es nur ein 4er Loch.

Blut Prinz Albert

Das Stechen selbst verlief ohne grossartigen Schmerz, war für mich eher spannend und Milady meinte danach sogar, dass ich den Piercer mit meinen komischen Anmerkungen und meinem kindischen Grinsen wohl ein wenig verwirrt hätte, aber das glaube ich nun wirklich nicht. Bevor wir uns mit dem neuen Schmuck verabschiedeten, gab er mir noch den Ratschlag, die Toilette aus Koordinationsgründen erst zu Hause aufzusuchen.

Um den Abend in einer würdigen Weise zu feiern, schleppte mich die Dame ins, mir bis dato unbekannte «Williams Butchers Table», wo mir gleich einem pawlowschen Hund, unverzüglich das Wasser im Mund zusammen lief. Sehr zu meiner Enttäuschung waren jedoch alle Tische ausgebucht und so dinierten wir stattdessen im «Papa Joe’s». Da auch letzteres die Wahl der Dame war, werde ich mich mit Kritik dezent zurückhalten, aber ein Vergleich mit Himmel und Hölle wäre hier durchaus angebracht.

Dort erklärte Sie mir schliesslich, wie die endgültige technische Lösung zur Keuschhaltung aussehen soll, was sie auf «lustlock.com» gleich selbst betrachten können. Nun war ich einmal mehr überrascht ab der weisen Lösung, welche die Dame sich zur Keuschhaltung Ihres Sklaven erdachte und musste mich natürlich unverzüglich in demütiger Weise entschuldigen, dass ich nicht Ihrem Wunsch nachkam, mir gleich ein 5er Loch stechen zu lassen.

Gesättigt vom durchzogenen Steak, genehmigten wir uns im Anschluss noch ein Glas Wein in der «Cigar Lounge» des Schweizerhofes. Für ortsunkundige: Der Schweizerhof ist eines der zwei edelsten Hotels in Bern.

Inzwischen war der Schritt meiner, zum Glück schwarzen Hose, schon ziemlich stark mit Blut durchtränkt, die mitgereichte Slipeinlage reichte lediglich zur Staffage, als plötzlich meine Blase ziemlich stark zu drücken begann. Erinnerte mich zwar noch an die Worte des sympathischen Piercers, aber man kann sich zum Pinkeln ja auch hinsetzen, also was soll schon das Gewäsch von wegen Koordinationsproblemen. So befand ich mich kurze Zeit später auf einer der wohl edelsten Toiletten im Raum Bern und staunte nicht schlecht, dass da gleich zwei Toilettenpapierrollen hingen, welche ein zum Dreieck gefaltetes Anfangsblatt aufwiesen.  

Toilette Schweizerhof

Als ich mich schliesslich erhob und das Unglück hinter mir betrachtete, war mir sofort klar, weswegen der Piercer die Heimtoilette empfahl, ohne den wirklich konkreten Grund zu benennen. Ich hatte soeben, in einer sehr subversiven Weise, ein absolutes Blutbad in der noblen Toilette des Schweizerhofes hinterlassen. Ich freute mich wie ein kleines Kind darüber und könnte mich noch jetzt Ohrfeigen, dass ich mein Mobiltelefon nicht mitgenommen hatte, um das Unglück zu fotografieren.

Nach diesem herrlichen Abend, war erst einmal viel Geduld gefragt. Wie sie einigen, vorangehenden Beiträgen entnehmen können, war mein Prinz Albert in den ersten Wochen durchaus auch schon für sich allein ein gutes Mittel zur Keuschhaltung. Hätte definitiv nicht gedacht, dass man in den ersten ungefähr vier Wochen dermassen sensibel auf allfällige Berührungen reagiert, aber ich musste mich eines Besseren belehren lassen und der Angelegenheit ordentlich Zeit leihen, bevor mir die Dame wieder den Samen entlocken konnte.

Exakt sechs Wochen später, hatte ich nun endlich einen Termin, um das Loch auf die angestrebten fünf Millimeter zu dehnen. War eine sehr kurze, meiner Ansicht nach relativ schmerzlose Angelegenheit, welche von der Herrin gefilmt wurde, weshalb ich sie mit dem nachfolgenden Filmausschnitt ein wenig daran teilhaben lassen kann:

 

Dies war, wie sie sich sicher schon denken, jedoch noch nicht alles, denn ungefähr vierzehn Tage nach der Dehnung, kam nun endlich das tatsächliche Instrument der Keuschhaltung zum Einsatz, der «Penicap von Lustlock».

Wie es mir in den ersten vierundzwanzig Stunden der neuen Keuschhaltung erging, können sie im Beitrag «Anus horribilis» nachlesen, was jedoch ab nun folgte, war eine ziemlich heftige Tortur. Im schlaffen Zustand passte das Ding zwar relativ gut und durch den Tag hatte ich auch kein grosses Problem damit, allfällige Erektionen zu unterdrücken, aber in der Nacht war dies ein Ding der Unmöglichkeit und so erwachte ich schon nach ungefähr zwei Stunden des Schlafes, weil mir eine nächtliche Anschwellung des Phallus sehr starke Schmerzen bereitete.

Da sich die Erektion durch die starke Verengung des Blutkreislaufes nur sehr schwer abbauen liess, blieb mir im Endeffekt nichts anderes übrig, als aufzustehen und das Glied einige Minuten lang kalt abzuduschen, doch selbst dies linderte die Versteifung nur bedingt. Setzte mich danach noch für zehn bis fünfzehn Minuten aufs Sofa, bevor ich das Gefühl hatte, nun könne ich mir wieder ein wenig Schlaf gönnen.

Methode der KeuschhaltungEs dauerte jedoch nicht lange und schon war ich wieder am gleichen Punkt: Erwachen durch starke Schmerzen, kaltes Abduschen der Erektion, einige weitere Minuten zur Beruhigung aufs Sofa sitzen und danach wieder ab ins Bett.

In der ersten Nacht geschah dies fünf Mal, wobei ich darauf hoffte, dass sich dies in der nächsten nicht wiederholt, weil sich der Schmerz schon im Unterbewusstsein festgesetzt hat und dadurch eine Erektion verhindert. Darin täuschte ich mich jedoch arg und so kam es in der nächsten Nacht zu vier weiteren Abkühlungen. Auch nun hoffte ich noch immer, die Situation wieder in den Griff zu bekommen, aber auch jetzt wurde mir wieder der Schlaf geraubt und ich hatte mein Glied erneut mit fünf kalten Duschen zu beglücken, um wenigstens ein quäntchen Schlaf zu bekommen.

Inzwischen war ich durch den fehlenden Schlaf und die starken Schmerzen dermassen kaputt und ausgelaugt, dass ich mich dazu durchringen konnte, die Herrin um Gnade zu bitten. Diese wurde mir zähneknirschend gewährt, denn schliesslich bin ich an der Wahl des zu klein gekauften Penicaps ja selbst schuld, wobei ich die schmerzhafte Befreiung durch einen Film zu dokumentieren hatte.

So endete die Keuschhaltung durch den Penicap also nach lediglich vier Tagen wieder und ich bin nun gespannt, wie es weitergehen wird, aber das teilt mir die Lady bestimmt schon bald mit!