Die Macht der Gnade

Januar 25, 2020 in Sklaventagebuch

Die Herrin hat mir bei unserem letzten Treffen meine Grenzen aufgezeigt, was mich nun dazu veranlasst, die Dame um Gnade anzuflehen. Ich habe kläglich versagt und muss mir eingestehen, dass mich nur die Gnade der dunklen Göttin retten kann, wenn mein Dasein als Ihr Sklave nicht schon Methode zur Keuschhaltung?hier enden soll, aber lassen sie uns von vorne beginnen:

Meinem letzten Blogeintrag ist zu entnehmen, dass mich Milady etwas mehr als eine Woche zuvor in den Phalluskäfig steckte. Wie sich herausstellte, war der von mir selbst ausgewählte Phallusring jedoch ein wenig zu eng, was dazu führte, dass sich das Blut in meinem Heiligtum langsam anstaute und es dadurch immer mehr anschwoll. Dies führte schliesslich dazu, dass ich die Dame schon nach drei Tagen unter Verschluss um Gnade beten musste, damit ich nicht früher oder später mit dem Ding im Krankenhaus lande. Diese wurde mir auch unbürokratisch gewährt, wodurch ich Sie am späteren Dienstagabend besuchte, um den Ring rasch auszutauschen.

Sie fand die Situation sehr amüsant und gewährte mir nach dem Entfernen des Käfigs noch den ersten Orgasmus im Jahr 2020. Erst stimulierte Sie mich selbst mit Ihrer Hand, wodurch ich augenblicklich gekommen wäre, wenn ich die Erlaubnis dazu gehabt hätte, doch stattdessen musste ich den Höhepunkt einige Male unter voller Konzentration unterdrücken, um die Herrin nicht zu enttäuschen. Danach durfte ich es mir selbst machen, wobei ich Sie die ganze Zeit hinüber anzusehen hatte. Es dauerte durch die mehrfache Unterdrückung nun zwar relativ lange, bis ich tatsächlich abspritzen konnte, dafür war der Orgasmus auch sehr intensiv.

Nach dem Höhepunkt reizte Milady den nun empfindsamen Phallus noch ein wenig, um mich zu quälen, verstrich dann den Samen mit Ihrer Hand auf meinem Gesicht und hielt mir daraufhin auch noch die Finger in den Mund, damit ich Sie von den Resten befreien konnte. Hernach durfte ich mich rasch Waschen und schon war es wieder an der Zeit, das gute Stück zu verschliessen, wobei nun der grössere Phallusring zur Anwendung kam.

Im Verlauf der Woche, synchron zum Rückgang der Schwellung, wurde relativ rasch klar, dass der Phalluskäfig so bestimmt nicht mehr ausbruchsicher ist. Da dies jedoch ein allgemeines Problem dieser Käfige darstellt, wenn man nicht gerade ein Modell mit Dilator wählt, will Milady nun eine andere Option prüfen, was hier jedoch noch kein grosses Thema sein kann, weil ich schlicht keine Ahnung habe, wie Sie die neue Art der Keuschhaltung gedenkt zu bewerkstelligen. Das einzig Sichere was mir dazu noch in den Sinn käme, wäre eine Kastration, ein Vernähen oder eine Lösung mit Piercings, wie zum Beispiel auf dem vorangehenden Bild, einer mir unbekannten Person.

Wurde am Freitag dann dazu aufgefordert, Milady am Sonntag um 11.15 Uhr zu besuchen. Als ich das Haus betrat, sah ich die Herrin noch nicht, weshalb ich mich – wie von Ihr angeordnet – unverzüglich entkleidete und in der Sklavenhaltung meinen zugewiesenen Platz einnahm.

Nach einigen Minuten tauchte Sie schliesslich auf und brachte mich durch wenige Worte, einige Handgriffe und zwei, drei unsanfte Tritte in eine Position auf allen Vieren, welche zukünftig meine Grundhaltung sein soll. Werde sie fortan als Stellung der Anbetung bezeichnen, denn dies verkörpert sie aufs vorzüglichste.

Kurz nach dem ich so in Position gebracht wurde, verliess Sie den Raum wieder und liess mich für ungefähr zehn Minuten allein ausharren. Schon nach dieser kurzen Zeit begannen mein rechtes Knie und mein rechter Oberarm relativ stark zu schmerzen, weil die Haltung zum einen sehr ungewohnt ist und das Kniegelenk mit voller Kraft auf den sehr harten Boden drückte.

Wieder zurückgekommen, setzte Sie sich erst vor und teilweise auch neben mich hin, um mir Ihren Unmut über meine Unzulänglichkeiten mitzuteilen, was in einem ziemlich barschen Ton geschah. Sie holte mich folglich aus meiner Traumwelt und stellte mich erst einmal in den Senkel, um klarzustellen, wer in dieser Beziehung das Sagen hat.

Gnade Milady!

Nach einiger Zeit, in welcher meine Oberarme vor Anstrengung zum Teil heftig zitterten und mein rechtes Knie mich bereits einige Male vor Schmerz stöhnen liess, gewährte mir die Dame die Gnade eines Kissens, wodurch die ungewohnte Haltung gleich wesentlich angenehmer wurde.

Das Gespräch hingegen blieb unerbittlich hart und mir wurden weitere Regeln auferlegt, auf die ich gleich noch näher eingehen werde. Einzig als ich einmal aufsitzen musste, damit die Herrin meinen Phallus fotografieren kann, um das Bild sogleich an eine mir unbekannte Person zu verschicken, lockerte sich die angespannte Stimmung für einen kurzen Moment ein wenig auf, ansonsten blieb der Ton sehr streng und distanziert.

Die neuen Regeln lauten wie folgt:

  1. Beim Betreten und Verlassen Ihrer Wohnung hat der Sklave die Herrin zu Fragen, ob Sie ihm die Gnade erweist, dass er Ihr die Füsse zur Begrüssung, respektive Verabschiedung küssen darf.

2. Die neue Grundposition des Sklaven, welche er unverzüglich und unaufgefordert nach dem Betreten der Wohnung einzunehmen hat, ist die Stellung der Anbetung.

3. Der Sklave hat bis auf weiteres jede schriftliche Nachricht sowie mündliche Konversation ohne Ausnahme mit der förmlichen Anrede ‘Milady’ zu beginnen.

4. Um der Herrin das Dasein zu erleichtern, soll der Sklave sich darauf konzentrieren, die Dinge aus Ihrer Sicht zu betrachten und proaktive Hilfestellung anbieten.

5. Wenn dem Sklaven nicht klar ist, wie er eine Anweisung der Herrin umsetzen soll, hat er nachzufragen und Ihr auch einen Vorschlag zu unterbreiten, wie er gedenkt, diese auszuführen.

6. Die Wünsche der Herrin haben immer Priorität! Sie wird zwar Rücksicht auf die gesellschaftliche Integrität und die persönliche Entwicklung des Sklaven nehmen, aber im Zentrum seines Daseins befindet sich immer die dunkle Göttin.

Nach dem diese Punkte eindringlich vermittelt waren, was einige Zeit inLust und Gnade Anspruch nahm, stellte Sie sich hinter mich und packte mit der rechten Hand mein Heiligtum, um es zwischen Ihren Fingern ein wenig zu quetschen. Mag dies sehr und hoffte darauf, dass Sie damit lange fortfährt und das Spiel intensiviert, aber leider blieb es ein ziemlich kurzes Zwischenspiel.

Dafür machte es sich die Herrin nun mit nackten Füssen auf einem Sessel gemütlich und befahl mir, Ihr diese in sitzender Haltung zu massieren.

Tat dies sehr ausgiebig und lange, wobei ich anfänglich eine starke Erektion bekam, weil dieser Akt meine devote Ader stark stimulierte. Ich genoss es also sehr, der Dame in unterwürfiger Weise die Füsse zu massieren und hätte sie gerne auch noch abgeleckt, aber diese Gnade sollte mir nicht zu teil werden.

Irgendwann vergass ich dann, einem Satz die Anrede ‘Milady’ voranzustellen, was Sie unvermittelt aufsitzen liess, um mir eine starke, schallende Ohrfeige zu verpassen. Damit war es jedoch noch nicht getan, denn danach stand Sie auch noch auf, um mir mit dem Fuss auf den Phallus und das Heiligtum zu stehen. Kurz darauf tat Sie dies noch zwei weitere Male und schob mich anschliessend in sitzender Weise mit Ihrem Bein durch den halben Raum gegen das Bett, um da meinem Oberkörper noch zwei Tritte zu verpassen. Dieser ganze Akt war in der Ausführung relativ gewaltsam und ich bekam deshalb ein wenig Angst, wie es nun weiter geht, doch da war die Machtdemonstration auch schon wieder vorüber.

Im Anschluss durfte ich mich ankleiden und mit der Dame ein Abendessen geniessen, bevor es zu einem fatalen Ende der Session kam, welches die ganze Beziehung in Frage stellte.

Als wir mit dem Essen fertig waren, schickte Sie mich wieder ins Wohnzimmer, wo ich meinen Platz in der neu erlernten Stellung einzunehmen hatte. Es dauerte dann nicht lange, bis sich die Dame hinter mich stellte und mit Ihrer linken Hand mein Heiligtum packte, um danach überaus schnell und sehr hart mit der rechten Faust darauf einzuschlagen. Der Schmerz schoss mir augenblicklich in die Magengegend und so hatte ich bereits nach dem vierten Schlag einen vollkommenen, psychischen Zusammenbruch, was den Akt resolut unterbrach. Von null auf hundert und im Bewusstsein darüber, dass diese Tortur so wohl noch lange weiter gehen wird, brannte bei mir unverzüglich sämtliche Sicherungen durch.

Irgendwie fasste es Milady so auf, dass ich damit unsere ganze Beziehung in Frage stelle und wollte mehrfach von mir wissen, ob ich jetzt beabsichtige nach Hause zu gehen. Dies war jedoch nicht der Fall, da ich durch die Situation jedoch relativ perplex war und nicht wusste, was jetzt noch kommen sollte, wenn ich mit Nein antworte, blieben meine Aussagen etwas konfus. Dies wiederum passte aber der Dame nicht, weshalb Sie eindringlich ein umfassendes Bekenntnis von mir forderte, was ich Ihr so jedoch nicht wirklich geben konnte, weil ich nicht wirklich wusste, was genau Sie damit meint.

Tranken im Anschluss noch ein Glas Rotwein zusammen und quatschten ausgiebig, aber über allem schwebte noch immer die ungeklärte Situation und so forderte Sie mich auf, diese in einem weiteren Blogeintrag zu klären, was ich hiermit versuche:

Schläge und Gnade

Milady, ich wünsche mir nichts sehnlicher, als mich in Ihrem dunklen Schoss zu verlieren und mich von Ihnen weit über meine eigenen Grenzen hinaustragen zu lassen, um in Höhen zu fliegen, welche ich bis anhin nur selten erreichte. Im Gegenzug sehe ich jedoch auch Ihre überaus hohen Erwartungen an einen Sklaven, welche weit über das hinaus gehen, was ich mir bis anhin gewohnt bin. Des Weiteren ist Ihr Spiel mit dem Schmerz derart intensiv und hart, dass ich mir nicht sicher bin, wie lange ich es durchhalten werde.

Natürlich will ich den Weg mit Ihnen weitergehen, er inspiriert mich ausserordentlich und es macht mich stolz, wenn ich Ihre Demütigungen und Ihre Schläge mit Würde ertrage, aber wenn ich Ihnen hier nun versprechen soll, dass es nie mehr zu so einer Situation kommen wird, dann müsste ich vorsätzlich lügen. Theoretische Versprechungen kann man rasch machen, aber wie ich tatsächlich reagieren werde, wenn mich der Schmerz und die Panik wieder einmal überrollt, das kann ich Ihnen nicht wirklich sagen, denn das ergibt sich erst aus der Situation heraus und ist nur schwer zu kontrollieren.

So gesehen kann ich hier eigentlich nur an Ihre Gnade[1] appellieren, denn ohne – habe ich nun gelernt – wird diese Beziehung nicht wirklich funktionieren. Ich bin nun mal alles andere als perfekt und schaffe es höchst wahrscheinlich nicht, Ihren schmerzlichen Zuwendungen immer standzuhalten, weshalb ich einzig und allein darauf hoffen kann, dass Sie mir in solchen Momenten gnädig gestimmt sind. Die Macht der Gnade liegt in Ihren Händen und nur Sie können entscheiden, ob Sie mir dieses Instrument angedeihen lassen, damit ich die Möglichkeit erhalte, mich auch nach solchen Situationen als Ihr Sklave zu bewähren.

Ich bitte Sie deshalb hier und jetzt mir Gnade für mein Versagen am Sonntag zu gewähren und auch in Zukunft mit einem milden Auge auf Ihr Eigentum zu blicken, wenn es wieder einmal überfordert von einer Situation sein sollte! Im Gegenzug versuche ich bei der nächsten Überforderung nicht mehr derart fatal zu reagieren, sondern an erster Stelle um Ihre Gnade zu winseln.

Dunkle Göttin der Gnade

[1] Definition: Gunst eines sozial, gesellschaftlich o. ä. Höherrangigen gegenüber einem sozial, gesellschaftlich o. ä. auf niedrigerem Rang Stehenden.