Sonderberichterstattung Peniskäfig

August 5, 2020 in Sklaventagebuch

Gefolgt auf das grandiose Debakel mit dem Penicap (siehe Artikel: Keuschhaltung der Extraklasse), traf nun endlich, nach einer schier endlosen Atlantiküberquerung, der Peniskäfig von Evotion Wearables bei meiner Herrin ein.

Um den erneuten Verschluss in einem würdigen Rahmen zu feiern, trug mir die Herrin bereits vor einiger Zeit auf, ich solle mir zu diesem Zweck etwas überlegen. Fand dies zwar ein wenig lächerlich, Sie selbst wohl auch, aber nichtsdestotrotz scheute ich keine Mühe und keinen Aufwand, um mir etwas Passendes einfallen zu lassen. Fangen wir jedoch, bevor wir zu meiner poetischen Höchstleistung schreiten, von vorne an:

Peniskäfig EW

Es war nun also der 01. August 2020, was für ein passendes Datum[1], an dem die dunkle Göttin mich ein weiteres Mal durch einen Peniskäfig unter Verschluss nahm. Bevor es jedoch so weit war, gönnten wir uns noch ein ausgedehntes Bad, was meinem Kreislauf, welcher unter der Hitze der letzten Tage eh schon litt, nicht wirklich gut bekam.

Als wir uns danach abgetrocknet hatten, setzte sich die Dame auf einen Sessel und wies mich an, mich nackt vor Sie zu stellen. Vor der dunkeln Göttin postiert, begann Sie nun ziemlich heftig an meinem Phallus zu zupfen, packte mich dazu mit der anderen Hand auch noch am Heiligtum und schlug während der Stimulation ab und an dagegen, doch so wirklich erregend empfand ich die ungestüme Behandlung nicht. Eher im Gegenteil, hatte ständig Angst, dass die schnellen und wilden Bewegungen dazu führen, dass die Dame mir den Phallus schmerzhaft verstaucht und mit der Zeit stellte sich, durch meine aktuellen Kreislaufprobleme begünstigt, ebenfalls noch ein wenig Kopfweh ein.

Irgendwann, als die dunkle Göttin bemerkte, dass sich bei mir auf diese Weise keine akzeptable Erektion einstellt, wies Sie mich an, vor Ihr hinzuknien und mir selbst eine zu verschaffen. Nur leider war der vorangehende Akt in Kombination mit meinem schwachen Kreislauf, respektive den dazugehörigen Kopfschmerzen, dafür nicht sehr hilfreich und so kam rein gar keine sexuelle Erregung in mir auf, was dazu führte, dass ich das Vorhaben nach einiger Zeit aufgeben musste.

Dies stimmte die Herrin zwar etwas mürrisch, wurde dann jedoch gleichwohl dazu aufgefordert, Sie nun mit dem von mir ausgedachten, feierlichen Rahmen für meinen Verschluss im neuen Peniskäfig zu beglücken. Legten ihn dazu zwischen Ihre Füsse, begab mich in die Stellung der Anbetung und sprach laut und deutlich folgenden Satz:

«Hüter der Keuschheit, Wächter der Enthaltsamkeit, bewahre mich vor der Versuchung und halte mich rein, auf das meine Anbetung nur der grossen, dunklen Göttin gilt!»

Als dies geschehen war, setzte ich mich wieder auf die Unterschenkel und bat die Herrin, mir nun den Peniskäfig anzuziehen. Irgendwie fand Sie das Ganze jedoch dermassen obskur und grotesk, dass Sie in schallendes Gelächter ausbrach, was auch an mir nicht spurlos vorüber ging. Keine Ahnung wie lange es dauerte, bis wir uns wieder halbwegs gefangen hatten, damit ich noch einmal von vorne beginnen konnte, aber es nahm einige Zeit in Anspruch.

Irgendwie wollte mir die Lady im Anschluss nicht so recht glauben, dass ich viel Zeit und Aufwand in die Vorbereitung der Inauguration des Peniskäfig gesteckt habe, aber ein poetisch dermassen hochstehender Satz muss einem auch erst einmal einfallen. Aber egal, war einfach nur froh, dass sich meine Vermessung für dieses Objekt nun als richtig erwies und mir dieser Peniskäfig, ganz im Gegensatz zum Penicap, nun perfekt passt.

 

[1] Nebst dem Geburtstag der Hellvetia, feiern die Kelten an diesem Datum seit Jahrtausenden Lughnasadh.