Bad in Brennnesseln

Juni 7, 2020 in Sklaventagebuch

„Wenn ein Mensch gegen seinen Willen vergesslich ist, der nehme Brennnesseln und zerstoße sie bis zum Saftigwerden und setze dem eine mäßige Menge Olivenöl zu, und wenn er schlafen geht, soll er damit Brust und beide Schläfen einsalben. Er soll das oft machen, und die Vergesslichkeit in ihm nimmt ab.“

Hildegard von Bingen

Keine Ahnung ob Milady mit mir gegen meine Vergesslichkeit ankämpfen wollte, aber Brennnesseln waren bei unserem letzten Zusammentreffen ein grosses Thema, welches für einen starken Ausschlag sorgte.

Feld aus Brennnesseln

Fangen wir jedoch von vorne an: Nach dem mir die Herrin zur Begrüssung die Gnade erwies, dass ich Ihr die Füsse küssen durfte, machte Sie mich erst einmal klein. In der Stellung der Anbetung verharrend, bearbeitete Sie mit Ihren Füssen meinen Kopf, stellte Sie zum Beispiel auf ihn oder steckte mir die Zehen in den Mund. Dazu kam schliesslich die Aufforderung, ich solle Ihr durch Wort und Tat meine demütige Ergebenheit bekunden. Die Worte waren rasch gefunden, aber wie sollte ich Ihr dies durch Taten zum Ausdruck bringen, denn viel mehr als die Füsse küssen konnte ich Ihr ja nicht? Nach dem diesbezüglich nicht viel kam, nahm Milady das Heft der Handlung selbst in die Hand, in dem Sie meinen Kopf hielt und mir dazu in den Mund und aufs Gesicht spuckte.

Am Nachmittag vollzogen wir einen Spaziergang im Wald, wobei mir sofort die zahlreichen Brennnesseln ins Auge stachen. Zog es aus Selbstschutz jedoch vor, keine Bemerkung darüber zu machen, nur nützte dies – wie sich kurze Zeit später herausstellte – nicht wirklich viel. Als wir auf einem etwas abgeschiedenen Waldweg waren, forderte Milady mich, währendem Sie sich Latexhandschuhe überzog, unvermittelt dazu auf, mir mein T-Shirt auszuziehen.

Wie sie sich sicher vorstellen können, folgte nun eine nette Behandlung mit den Brennnesseln, welche erst vor allem meinen Rücken und meinen Hintern tangierte. Dies war der Herrin jedoch nicht genug und so zwang Sie mich auch noch auf die Knie, um die Vorderseite ebenfalls zu beglücken und als ich wieder aufgestanden war, bedachte die dunkle Göttin zum krönenden Abschluss meinen Phallus.

Bekam dadurch relativ rasch zahlreiche kleine Brandblasen, die Brennnesseln machten ihrem Namen alle Ehre, aber so schnell diese auch erschienen, verblassten sie bereits nach wenigen Minuten wieder. Mit den dadurch verursachten Schmerzen verhielt es sich ähnlich, erst waren sie Zerfetzte Peitschefür eine kurze Zeit ziemlich stark, danach flachten sie jedoch auch rasch wieder ab. Es war trotzdem schön anzusehen, wie intensiv mein Körper auf das Gift des Gewächses reagierte.

Währendem wir uns am Abend auf dem Sofa gemütlich einen Film ansahen, fing die dunkle Göttin plötzlich an, meinen Phallus samt Anhang zu stimulieren. Sie tat dies sehr lange, was mich ausserordentlich erregte, nur gewährte Sie mir keinen Orgasmus, was dazu führte, dass er mit der Zeit einfach erschlafte. So sehr er sich am Anfang nach einem Orgasmus sehnte, so immun wurde er am Schluss gegen Reizungen. Irgendwann hatte er wohl einfach das Gefühl, dass diese Geschichte niergends hinführt.

Der Sonntag war schliesslich für ein atemberaubendes Spanking reserviert. Erst band mich die Herrin dazu in gestreckter Weise fest und umschnürte mich so, dass ich mich nicht mehr bewegen konnte und wegen einem Strick um den Hals, auch nur über eine eingeschränkte Blut- und Luftversorgung des Gehirns verfügte. Wurde mir dabei ein wenig schummrig, was mir jedoch ein sehr wohliges Gefühl verlieh, auch wenn ich ab und zu röchelnd etwas Husten musste.

Dann, als dies in rechter Weise erledigt war, tobte Sie sich vorwiegend mit meiner rot-schwarzen, mehrschwäntzigen Peitsche an meiner Hinterseite aus, wobei sowohl der Rücken, wie auch der Hintern und die Oberschenkel intensiv bedacht wurden. Mag das Gefühl dieser Peitsche sehr, wobei es die Herrin meiner Ansicht nach mit der Schlagkraft auf die Spitze trieb, selbst wenn Sie meinte, dass Ihr zu wenig Raum zur Verfügung stand, um tatsächlich auszuhohlen. Es reichte jedoch gleichwohl dazu, die Peitsche in ihre Bestandteile zu zerlegen und am Schluss waren mehr Spuren auf meinem Körper sichtbar als erwartet, denn in der Regel zeichnet dieses Instrument auf meiner Haut nur sehr schwach.

Irgendwann verkrampften schliesslich meine Arme, was Milady dazu bewog, mich aus der gestreckten Stellung zu befreien. Dies tat Sie jedoch nur, um mich in die nächste missliche Lage zu überführen.

Nun verband Sie mein Heiligtum über die Decke so mit meinem Hals und Kopf, dass ich vornübergebeugt dastehen musste und sowohl die Blut-, wie auch die Luftversorgung noch knapper wurden. Dermassen gepeinigt, liess Sie mich nun etliche Minuten in dieser ungemütlichen Stellung stehen, wobei ich die ganze Zeit hinüber an der Grenze zu einer Ohnmacht stand. Ich liebe dieses Gefühl, denn auch wenn solche Spiele nicht ganz ungefährlich sind, betrachte ich diesen Zustand als göttlich. Möchte mich ihm am liebsten ergeben, auch wenn mir das verboten ist!

Peinigung des Sklaven

Milady, möchte mich bei Ihnen herzlich für diese Grenzerfahrung bedanken und freue mich schon auf den nächsten Tee aus Brennnesseln, welchen wir gemeinsam schlürfen werden.