1. Schritt des Tempelbaus

Oktober 31, 2016 in Tempelgeschichten

Nun ist es endlich soweit, ich bin umgezogen und wohne jetzt dort, wo ich den «Temple of Plasure and Pain» erbauen will. Auch wenn seine Verwirklichung noch einiges an Zeit in Anspruch nehmen wird, nicht zuletzt um das Ganze zu finanzieren, ist dies doch ein sehr wichtiger Schritt auf dem Weg zu ihm.

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Wie sehen nun die weiteren Ausbauschritte aus? Nach dem ich jetzt die neu restaurierte Wohnung bezogen habe, wird nächstes Jahr der Ausbau eines kleinen Tempels, respektive Spielzimmers in Angriff genommen. Der Aufwand für dieses Vorhaben wird sich in engen Grenzen halten, mir aber die Möglichkeit bieten, mich auf der magischen und sexuellen Ebene weiter zu entfalten.

Als nächstes folgt dann ein weit umfassenderes und grösseres Projekt, nämlich die Errichtung des «Temple of Plasure and Pain». Die Dauer bis zur endgültigen Fertigstellung schätze ich von nun an etwa auf acht bis zehn Jahre und das Investitionsvolumen ungefähr auf CHF 200’000.-, wobei ich die selbst getätigten Arbeitsleistungen nicht einrechne. Mit grösseren finanziellen Ressourcen würde sich die Sache natürlich auch wesentlich beschleunigen lassen, da dieses Projekt jedoch keinen kommerziellen Charakter besitzt, will ich mich bei der Finanzierung auch nicht in allzu grosse Abhängigkeiten begeben. Aber wer weiss, eventuell lässt sich ja ein grosszügiger Spender oder ein Darlehensgeber, welcher mir gute Konditionen anbietet, finden.

Als letzter Schritt, der noch in weiter Ferne liegt, möchte ich zuletzt noch einen grossen Tempel erbauen, welcher dem Planeten und der tempelbau-2Gottheit Uranus gewidmet ist. Das nach ihm benannte Element, dessen Transformation bis hin zum Blei eine höchst alchemische Angelegenheit darstellt, fasziniert mich durch seine magische Wirkungsweise dermassen, dass ich es als würdig erachte, um ihm eine Gedenkstätte einzurichten.  Ich bin sogar geneigt zu behaupten, dass die Königsdisziplin der Alchemisten, also aus Blei unser Gold herzustellen, lediglich eine verblasste Erinnerung daran ist, dass der Prozess des radioaktiven Zerfalls und eventuell auch seine Umkehrung in früheren Zeitaltern bereits einmal bekannt war. Dem geneigten Leser empfehle ich dazu die Dokumentation: «Das unheimliche Element» und die Lektüre des Buches «Le Matin de Magicians» von Louis Pauwels und Jacques Bergier, wobei dieses Werk mit einem kritischen Blick gelesen werden sollte. Lässt man sich dabei jedoch nicht vom Wahrheitsanspruch der Autoren leiten, sondern konzentriert man sich auf die möglichen Erklärungsansätze, um sich eine breitere und tiefere Weltsicht zu verschaffen, ist es wahrlich ein phantastisches Werk, welches den Neugierigen zum Staunen bringt.  

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