Migration versus Freiheit

Januar 10, 2016 in Gesellschaftskritik

Da der Hauptfokus dieser Seite auf der radikalen Individualität liegt, habe ich mich dazu entschlossen, eine weitere Kategorie im Blog einzuführen, welche sich mit Gesellschaftskritik beschäftigt. In ihr sollen ab und an Themen beleuchtet werden, welche der Individuation des menschlichen Wesens entgegen wirken und sie somit behindern. Es geht mir dabei jedoch nicht um politische Statements, denn um es gleich klarzustellen, ich empfinde selbst unser direktdemokratisches System – welches uns vielleicht ein Quäntchen mehr Freiheit lässt, als alle anderen Regierungsformen dies tun würden – als durchgängig korrumpiert und nicht wirklich tauglich, um dem menschlichen Wesen an sich gerecht zu werden. Ich distanziere mich also von der ganzen Bandbreite an politischen Akteuren und Bestrebungen, mag keines dieser vorgefertigten Weltbilder unterstützen und lebe nach dem Motto: „Wer seine Stimme abgibt, hat nichts mehr zu sagen!“

In meinem ersten Beitrag wird es um die momentane Flüchtlingskrise gehen, respektive welche Auswirkungen daraus in Bezug auf unsere Freiheit mit einer hohen Wahrscheinlichkeit resultieren werden. Je länger ich darüber nachdenke, desto besser erscheint mir meine reifende Absicht, mir weit abseits der urbanen Zivilisation ein Haus zu kaufen, um mir da ein eigenes Reich zu erschaffen.

Migration versus Freiheit

Mir ist durchaus bewusst, dass der Westen (allen voran die Amerikaner) diese Krise zu einem grossen Teil selbst erschaffen hat, in dem er zum Beispiel gefestigte Strukturen im Irak, in Libyen, in Ägypten und auch in Syrien, sowie weiteren Ländern destabilisierte und jedem Idiot gerne Waffen verkaufte, aber was da nun für Menschenmassen in Europa einsickern, bereitet mir trotzdem ein sehr laues Gefühl in der Magengegend. Ich habe auch absolut nichts gegen Ausländer, ich denke noch nicht einmal in solchen Kategorien, und lasse jedem seinen Glauben, so lange er ihn mir nicht aufzwingen will, doch gewisse kulturelle Einflüsse stören mich zutiefst. Betrachten wir was nun auf uns zukommt, ergibt dies für mich ein sehr dystopisches Bild für Europa, welches uns in unserer Entwicklung weit zurück werfen wird.

Wenn ich zum Beispiel schon nur meine kosovarischen und türkischen Arbeitskollegen beobachte, welche zu einem grossen Teil bereits in der zweiten Generation hier leben und allgemein als integriert gelten, fällt mir immer wieder auf, wie stark sie trotzdem noch ihren veralteten Vorstellungen anhängen. So weigern sich zum Beispiel fünf junge, ansonsten tolle Kerle, aus irgendeinem kruden Religionsverständnis heraus, auf einem Ausflug eine bekannte, historische Kirche zu betreten, weil sie sich schon alleine durch dies in ihrem Glauben bedroht fühlen. Da holen sich der überwiegende Teil der ledigen Männer ihre Frauen, im Sinne einer arrangierten Ehe, immer noch aus dem Kosovo oder der Türkei, denn so ist man sich scheinbar wesentlich sicherer, dass diese Jungfrauen sind und das alte Frauenbild pflegen. Auch die Meinungsfreiheit hat noch immer sehr enge Grenzen, es sagte mir zwar keiner offen, er fände die Terroranschläge in Paris toll, aber gleichwohl hört man dann im zweiten Satz, dass sie es doch eigentlich verdient hätten, weil sie ja schliesslich mit den Mohammed-Karikaturen den Islam beleidigten. Dass Differenzierung nicht gerade ihre Stärke ist, sei hier einmal dahingestellt, was ich jedoch damit sagen will, ist folgendes: Wenn sich selbst scheinbar gut integrierte, relativ säkularisiert lebende Menschen aus gewissen Kulturkreisen noch nicht einmal mit unseren Grundwerten, wie beispielsweise der Gleichstellung und der Meinungsfreiheit, anfreunden können und dann in Nachbarländern zu beobachten ist, wie sich dort teilweise Ghettos und Parallelgesellschaften bilden, in die sich kein halbwegs vernünftiger Aussenstehender mehr hineintraut, wie sollen wir denn das bewältigen, was nun auf uns zukommt?

Nehmen wir als Beispiel Deutschland: Im Jahre 2012 gehörten ungefähr 5% seiner Bevölkerung dem islamischen Glauben an, was ungefähr vier Millionen Menschen entspricht, die meiner Ansicht nach, wie vorangehend beschrieben, zu einem überwiegenden Teil nicht ein grosses Interesse an unseren, aus der Aufklärung resultierenden Werten zeigen. Zu ihnen kommen dann auch noch weitere Zuwanderer hinzu, welche zwar nicht muslimischen Glaubens sind, die den westlichen Wertekanon aus ihrer kulturellen Prägung heraus aber genauso wenig beachten, respektive einen patriarchalischen und bildungsfernen Habitus an den Tag legen. Viele davon sondern sich in einschlägig bekannten Stadtbezirken ab (z.B. Duisburg-Marxloh, Kreuzberg u.v.a.), in welchen sie versuchen ihre eigene Rechtsprechung durchzusetzen, in dem sie zum Beispiel eigene Friedensrichter einsetzen, Selbstjustiz begehen und staatliche Behörden mit massiver Gewalt angehen. Dieser meistens sehr bildungsferne Teil der Bevölkerung weist dann auch noch eine wesentlich höhere Geburtenrate aus (siehe hierzu Sarrazin), als jener welcher sich um Bildung, Arbeit und Humanität bemüht, und holt oft im Rahmen des Familiennachzugs noch weitere Personen aus ihrem kulturellen Umfeld nach Deutschland, was unter Berücksichtigung der vergangenen Entwicklung eigentlich nur einen Schluss zulässt: „Kurzum herrschen in zahlreichen Bezirken von Deutschland ähnliche Zustände, wie wir sie schon aus den Banlieues von Frankreich kennen!“

In diesem Szenario sind jedoch erst die alten Einwanderer berücksichtigt, also zum Beispiel die türkischstämmigen Arbeitsmigranten und die Kriegsflüchtige aus dem Balkan, sowie die Armutsmigranten aus dem Ostblock und die Flüchtlinge aus weiteren Staaten, welche jedoch vor dem 2015 in weit kleinerer Anzahl hinzukamen. Wenn zu den nun schon bestehenden Problemen jedes Jahr noch ungefähr vier- bis fünfhunderttausend junge, männliche Personen neu dazu stossen – nach dem Bundesamt für Statistik aus dem Jahre 2014 entfielen ungefähr 47% der Asylanträge auf junge Männer unter dreissig Jahren, was sich auch im 2015 nicht gross geändert haben dürfte – welche grösstenteils wiederum einem bildungsfernen Milieu entstammen und arbeitstechnisch über keine wirklich grossartigen Perspektiven verfügen, selbst wenn sie nicht schon mit dem Vorsatz anreisen, sich am Sozialstaat und am Eigentum der Bevölkerung zu bereichern. Viele davon, wie zum Beispiel ein grosser Teil der jungen Marokkaner und Tunesier aus ärmlichen Verhältnissen, sehen es wohl schon fast als Sport an, sich durch kriminelle Taten in europäischen Staaten zu bereichern, sie kommen einzig und alleine aus dem Grund, mit möglichst kleinem Einsatz eine möglichst grosse Abschöpfung zu erreichen, was auch in der grassierenden Herkunftsverschleierung einen Ausdruck findet.

Dies bedeutet in meinen Augen nun, dass sich die geschilderte Entwicklung selbst sehr schnell überholen wird und wir es schon bald, Köln und weitere Städte waren zu Silvester wohl nur ein harmloser Vorgeschmack auf zukünftige Ereignisse, mit Horden an Personen zu tun haben werden, die in organisierten Saubannerzügen raubend und brandschatzend durch die Strassen ziehen, um sich einen möglichst grossen Anteil am Kuchen zu sichern. Um die Sicherheit, insbesondere auch der Frauen, in den Städten überhaupt noch einigermassen gewährleisten zu können, wird eine einschneidende Einschränkung der Persönlichkeitsrechte notwendig werden und ein massives Aufgebot an Polizisten – in sich anbahnenden, bürgerkriegsähnlichen Zuständen, vielleicht sogar des Militärs – wird unsere Strassen säumen. Zudem werden auch die Nationalsozialisten einen starken Zulauf erleben und sich ein Teil dermassen radikalisieren, dass sich nicht nur die Brandanschläge auf Asylunterkünfte exponentiell vermehren werden, sondern es auch sonst viel mehr zu Mord und Totschlag kommt. Im ungünstigsten Fall bekommen sie, nach dem sich militärisch organisierte Bürgerwehren gebildet haben, sogar wieder politische Überhand und was das im Endeffekt bedeuten kann, brauche ich nun wahrlich nicht näher zu erläutern. Der Krug geht zum Brunnen bis er bricht!

Fazit: Was da in Bezug auf die Migration momentan geschieht, wird in meinen Augen zwangsläufig zu einer grundlegenden Einschränkung der Freiheitsrechte führen und uns in den nächsten Jahrzehnten vor immense Probleme stellen. Das Gefüge unserer Gesellschaft wird sich vollkommen verändern und ein wirklich sicheres Leben wird es wohl nur noch für jene geben, welche das Geld haben, sich hinter dicken Mauern zu verschanzen, wie dies zum Beispiel in Brasilien zu beobachten ist. Die Schere zwischen Arm und Reich wird sich auch bei uns noch viel stärker akzentuieren und die meisten Personen werden zu den Verlierern gehören, respektive einfach froh sein, wenn jeden Tag noch etwas auf dem Tisch steht. Die Masse wird bestimmt nicht mehr von Strandferien träumen und noch viel mehr in Abhängigkeiten verstrickt sein, weil die Not schlicht und einfach keine andere Option für sie zu bieten hat. Die momentane Migration wird in meinen Augen also die Freiheit, wie wir sie bis anhin kennen, mit einem Dolchstoss in den Rücken ermorden und eine Kartoffel wird dann unter Umständen, auf jeden Fall für gewisse Leute, schon bald sehr viel mehr Wert haben als ein Goldbarren!

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