93 – 6 Agape und Thelema

August 30, 2020 in Sklaventagebuch

Das ich dieses Wochenende auf der sexualmagischen Ebene dermassen stark mit der Zahl 93 in Kontakt komme, wurde mir erst nach dem Treffen mit der Herrin bewusst, was mich jedoch einmal mehr verzauberte. Durch die Technik der Gematria betrachtet, bildet sich sowohl aus dem griechischen Wort Thelema (Wille), wie auch aus Agape (Liebe) die Zahl 93, weshalb sie in Kreisen, welche sich zum «Gesetz von Thelema» bekennen, eine zentrale Bedeutung einnimmt. Wie regelmässige Leser bestimmt schon wissen, ist sie auch ein wichtiger Bestandteil meines eigenen, sexualmagischen Systems, dessen Essenz die Zahl 936 ist. 

Current 93

Fangen wir jedoch von vorne an: Als ich kurz vor dem Mittag bei der Dame eintraf, erwartete Sie mich auf einem Sessel sitzend. Wie angewiesen, zog ich mich nach dem Betreten der Wohnung gleich aus, bat die Herrin um die Gnade, Ihr zur Begrüssung die Füsse küssen zu dürfen und begab mich, nach dem mir diese Ehre gewährt wurde, augenblicklich in die Stellung der Anbetung.

Verharrte nun einige Minuten in absoluter Demut vor der dunklen Göttin, mag es ausserordentlich Ihr in dieser Weise ausgeliefert zu sein, bevor Sie mich dazu anwies, mich wieder aufzusetzen. Nun vor Ihr kniend, kramte Sie einen Dildo-Mundknebel aus Ihrer Zauberkiste, bewaffnete mich mit ihm und schmierte Gleitgel auf die herausragende Seite des Doppelpenis.

So vorbereitet, hatte ich mich nun mit dem Rücken auf die Truhe zu legen, aus dem Sie zuvor das Spielzeug der Erniedrigung hervorkramte. Durfte nun zusehen, wie Sie sich mit gespreizten Beinen über mich stellte, sich den Dildo in die Vagina einführte und sich mir mit der Vulva und dem Anus aufs Gesicht setzte. Dachte, wie bereits erwähnt, in diesem Moment noch nicht an die Zahl 93, war jedoch voller Vorfreude über das, was kommen sollte.

Diese freudige Erwartung wurde mit dem Beginn der Selbstpenetration meiner dunklen Göttin jedoch jäh unterbrochen, denn die Kraft und Intensität welche Sie dazu wählte, liess meinen Kopf stark auf der Kante der Metallkiste aufschlagen und ich bekam zeitgleich Angst davor, dass sich dabei meine Schaufelzähne verabschieden könnten. Ein überaus unangenehmes Gefühl, aber Milady schien dies nach einer kurzen Zeit zu bemerken und bremste die anfängliche Intensität etwas, so dass sich die Demütigung und Erniedrigung für mich trotzdem noch in ein Gefühl des Genusses umwandelte. Ab diesem Zeitpunkt war die 93 in meinem Gesicht, welche sich der mir übergestülpten, künstlichen 6 bediente, ein Geschenk der Gnade meiner Herrin.

Nach einiger Zeit platzierte mich die Herrin dann sitzend und durch Kissen geschützt an einer Wand, um sich vor mich zu stellen und den Dildo wieder in sich aufzunehmen. Drückte mir nun also wieder, sich teilweise penetrierend, die 93 gegen das Gesicht und verwöhnte Ihren Kitzler zusätzlich mit einem Magic Wand, um sich einen Orgasmus zu entlocken. Was hätte ich bloss dafür gegeben, um mich in diesem Moment zu erleichtern, doch diese Freude wurde mir nicht gewährt.

Im Endeffekt war ich zu diesem Zeitpunkt eh noch durch den neuen Peniskäfig verschlossen, wozu wir nun kommen. Nach diesem Akt der Unterwerfung durfte ich endlich, nach drei Wochen des Verschlusses, wieder einmal einen Moment ohne dieses Teil verbringen. Der lange Dauerverschluss führte jedoch dazu, dass das Schloss und der Harnröhrenstift durch Urinstein dermassen verklebt waren (das ist kein Hygienethema, denn Wasser wirkt sich diesbezüglich als Katalysator aus), dass die Befreiung relativ aufwändig und schmerzhaft wurde. Mit dem Losbrechen des Stiftes verklemmte sich ein wenig Haut zwischen diesem und dem Führungsloch im anderen Teil des Peniskäfigs, was zu einer leichten Blutung und einem grossen Schmerz führte.

Wer denkt, dass die dunkle Göttin mir nun eine Erleichterung gewährte, täuscht sich, denn bevor mich die Herrin am Abend alleine in Ihrer Wohnung zurückliess, verschloss Sie mich trotz der langen Abstinenz wieder ohne Orgasmus in meinem andauernden Begleiter.

So verbrachte ich den Abend folglich unbefriedigt in der Wohnung der Herrin, wo ich einige Aufgaben zu erledigen hatte. Da diese jedoch nicht sehr viel Zeit in Anspruch nahmen und meine Angebetete erst nach Mitternacht wieder zurückkehren wollte, verband ich sie mit einem gemütlichen Fernsehabend und einigen Bierchen. Will hier nicht gross auf die mir übertragenen Aufgaben eingehen, nur zu einer möchte ich mich äussern, auch wenn das Resultat daraus für mich im technischen Sinne etwas beschämend ist.

Die Herrin verlangte von mir, eine Zeichnung anzufertigen, welche meine Gefühle Ihr gegenüber zum Ausdruck bringt. Leider bin ich – wie man nachfolgend unschwer erkennen kann – diesbezüglich absolut talentfrei, weshalb sich mein Gekritzel durchaus mit den ersten Malversuchen eines Kleinkindes vergleichen lässt, aber im Endeffekt zählt ja nur die Aussage:

93 - 6

Was sehen wir nun auf diesem sehr unbeholfen angefertigten Werk? Im Zentrum des Ganzen erkennen wir die Erlösung durch das dunkel strahlende, schwarze Loch (das Zentrum unserer Galaxis), welche es mir ermöglicht, Alles zu sein, weil ich eben Nichts mehr sein muss. Auf der niederen, tierischen Ebene offenbart sich durch die schwarze Kaaba schliesslich die liebevolle Integration des Höllenfeuers als Symbol für das Leid des menschlichen Daseins und der Totenschädel vor den gekreuzten Rohrstöcken symbolisiert die vollständige Akzeptanz des Schmerzes und der Vergänglichkeit des irdischen Daseins. Auf der höheren, göttlichen Ebene kommt durch den Stern von David, respektive der Unio Mystica, der Stein der Weisen (in Form eines Uranerzes) und der heilige Gral zum Vorschein. Will in Bezug auf meine Herrin bedeuten: Nur durch den dunklen Tempel der grossen Göttin finde ich wahrhaftige Erlösung, wobei ich in Ihr die Dame erkenne, welche mir dieses Geschenk unter Umständen machen kann!

Am nächsten Morgen erwachte ich mit leichten Kopfschmerzen, wobei ich wie gewöhnlich zu Füssen der Herrin nächtigte. Das sich diese im Verlauf des Tages noch massiv verstärken werden, ahnte ich da noch nicht, dafür wurde ich nach dem Aufstehen vom Peniskäfig befreit.

Frühstückten dann gemütlich und ausgedehnt in der Stadt, bevor mich die Herrin erneut durch die 93 demütigte und unterwarf. Wie bereits am Vortag, bewaffnete Sie mich wieder mit dem Dildo-Mundknebel und liess mich erneut an die Wand sitzen, um sich so selbst zu befriedigen. Genoss es sehr, wenn Sie mir über den Dildo Ihre Vulva auf das Gesicht und Ihren Anus auf die Nase sowie die Augen drückte, um mir so das Sehvermögen und den Atem zu rauben. Hatte auf einmal, wohl durch die begrenzte Luftzufuhr noch verstärkt, sogar das Gefühl, mein drittes Auge habe sich geöffnet, denn auf einmal überströmte mich aus dem dunklen Tempel ein gleissendes Licht. Verspürte dabei, ganz im Gegensatz zum Vortag, jedoch keine sexuelle Erregung, denn kongruent zu den überwältigenden Gefühlen verlaufend, verstärkten sich auch meine Kopfschmerzen und raubten mir die Lust.

Am frühen Abend gelang es der Herrin mit Ihren Füssen gleichwohl noch, meine Lust wieder zu erwecken, aber der Preis für den darauffolgenden Orgasmus war sehr hoch. Erst massierte Sie mit Ihren Füssen meinen Phallus und das Heiligtum, was mir eine prächtige Erektion verschaffte, bevor Sie mich dazu aufforderte, mir selbst eine Erleichterung herbeizuführen. Während ich nun also, zum ersten Mal nach etlichen Wochen, wieder einmal wichsen durfte, verstärkte sich in meinem Kopf sowohl die Erregung wie auch das Kopfweh ins schier unermessliche. Ich schaffte es am Ende jedoch trotzdem, mir eine überaus starke Ejakulation abzuringen, nur wurde ich gleichzeitig von einem überwältigenden Stechen im Kopf heimgesucht, dessen Schmerz schier unerträglich auf mich wirkte. Kann mich auf jeden Fall nicht daran erinnern, dass ich schon jemals unter derart starken Kopfschmerzen litt!

93 93/93

Erst als ich am Abend zu Hause im Bett lag, wurde mir wirklich bewusst, wie stark ich an diesem Wochenende mit der Zahl 93 in Kontakt kam. Schon sehr mystisch, wie sich das alles so ergibt und ich war einmal mehr verzückt über die Zeichen, welche mir das Universum zuteilwerden lässt.