Eine Nacht mit Fleisch und Blut

Mai 15, 2017 in Sklaventagebuch

Endlich war es soweit, die nächste Party der IG-BDSM stand vor der Türe, nur lief meine Nase am Morgen noch sehr stark und ich befürchtete darum schon fast, dass mir dieser Umstand am Abend ein wenig den Spass verderben könnte.
Als ich am Nachmittag schliesslich Lady Babylon abholte, um mit Ihr erst einmal nach Corcelles zu fahren, wo wir einen Tisch für uns reserviert hatten, ging es meiner Nase schon besser und einem weiteren, spannenden Abenteuer stand eigentlich nichts mehr im Wege. Verköstigten uns nun aber erst einmal mit der Spezialität des L’Etrier d’Argent, nämlich ihrem berüchtigten Rinds- und Pferdefilet à discretion, wo man die zarten, leckeren Stücke mit viel Kräuterbutter in einem Kupferpfännchen selbst zubereitet. Für Karnivoren – wie wir es sind – ein absolutes Highlight, wobei es nicht das letzte Blut sein sollte, das an diesem Abend fliesst, nur konnte ich dies zu jenem Zeitpunkt noch nicht einmal erahnen.
Etwa um 20.30 Uhr kamen wir dann schliesslich im CMS an, wo die Party bereits in vollem Gange war. Tranken zur Einstimmung noch rasch einen Kaffee, aber danach war Lady Babylon nicht mehr zu halten, respektive stürzten wir uns ins Getümmel. Musste dazu die Lederhosen, die Latexmaske, sowie die Handmanschetten anziehen, welche Milady auch gleich mit Ketten an den unteren Ösen meiner Hose befestigte.
Der gebückte Gang war zwar nicht sehr angenehm, doch Milady führte mich über die Leine trotzdem zielsicher zu einem grossen Vogelkäfig, wo ich erst einmal zwischengelagert wurde. Leider raubte Sie mir dort auch noch das Augenlicht, weshalb ich das restliche Treiben nicht wirklich beobachten konnte, dafür war die Zeit im Käfig relativ kurz bemessen.
Als die dunkle Göttin mich schliesslich wieder befreite, bekam ich noch etwas Wasser im Napf serviert, welches ich zu schlürfen hatte. Lady Babylon störte sich zwar ein wenig an den Geräuschen, welche ich dabei absonderte, aber es nur mit der Zunge zu läppen wäre auch keine Lösung gewesen, denn wir wollten an diesem Abend Blut IIja auch noch etwas Anderes erleben.
Wurde danach erst einmal auf den Sklavenstuhl gebunden, damit sich Lady Babylon ein wenig meinem Heiligtum annehmen konnte. Leider verfügten wir über keine Seile, weshalb meine Beine nur schlecht zu fixieren waren, was dazu führte, dass mich die Dame relativ rasch auf das, in der Neigung elektrisch verstellbare, Andreaskreuz verlegte.
Milady spielte dort relativ lange mit mir, konnte meine Reaktionen, wegen der nicht sichtbaren Mimik unter der Maske, jedoch nur schlecht einschätzen, was Sie ein wenig zaghaft wirklich liess. Mein Gejammer tat wohl das Restliche und so kam ich mit einem blauen Auge davon, respektive wurde mein Anhang nur im Ansatz behandelt und der Schmerz blieb so im unteren Bereich des für mich erträglich.
Nach einer kurzen Pause, durfte nun die Latexmaske, unter welcher sich der Schweiss stark ansammelte, wieder ausziehen und mich komplett entkleiden, ging es ab auf einen Strafbock, wo mich eine intensive Behandlung erwartete.
Das Aufwärmen mit der Gerte fiel ziemlich dürftig aus, Lady Babylon steigerte die Intensität relativ rasch, aber ich konnte mental auch mithalten und die Schläge gut verarbeiten.
Irgendwann entdeckte Sie schliesslich ein Paddle mit Spikes, was Sie sehr faszinierte und natürlich sogleich erprobt werden musste. Die Dame liess sich auch mit diesem Instrument nicht viel Zeit und so kam es, dass sich rasch unzählige Tropfen vom geliebten Blut auf meinem Hintern abzeichneten. Sah wohl jedoch wesentlich schlimmer aus, als es sich für mich anfühlte, fand die Behandlung eigentlich ganz angenehm.
Darauf folgten abwechselnd die rot-schwarze Singletail, der Rohrstock und wieder die Gerte, sowie eine erneute Runde mit dem Paddel, zur Erzeugung von noch mehr Blut, und den erwähnten Werkzeugen. Lady Babylon tobte sich folglich ganz schön aus und weihte so Ihre magischen Waffen mit dem Blut meines Hinterns. Am Schluss des intensiven Spankings – genoss es sehr, auch wenn mir die Dame ständig verbot, das ebenfalls gelungene Treiben eines anderen Pärchens zu beobachten – war sowohl der Rohrstock, wie auch die Gerte rot eingefärbt und die Singletail an ihrer Spitze durch und durch mit meinem Blut getränkt.

Blut IIINach dieser gelungenen Behandlung war die Energie verflogen, liessen wir den Abend noch etwas auf dem Sofa ausklingen und machten uns dann relativ früh, aber sehr zufrieden wieder auf den Rückweg. Die IG-BDSM schaffte es also auch dieses Mal wieder, uns einen sehr intensiven und gelungenen Abend zu schenken.