Die Eid-Genossenschaft

Eid-GenossenschaftLängerfristig plane ich, für den Aufbau und späteren Betrieb des Tempels, eine Eid-Genossenschaft zu gründen, welche die Räumlichkeiten inklusive Ausstattung mietet, um sie einem geneigten Publikum zugänglich zu machen. Durch den Erwerb einer Mitgliedschaft, was entweder durch eine monetäre Abgeltung oder eine aktive Mitarbeit geschehen kann, sollen die entsprechenden Personen die Möglichkeit erhalten, das Spielparadies für Erwachsene frei zu nutzen. Des Weiteren soll es auch Veranstaltungen geben, welche einem breiteren Publikum zugänglich sind und für die eine Mitgliedschaft nicht zwingend ist. Es wird aus diversen Gründen zwar sicher noch einige Jahre in Anspruch nehmen, bis dieses Projekt zur vollen Blüte kommt, aber falls es Interessenten gibt, welche sich eine aktive Mitarbeit vorstellen können (für den Anfang sind vor allem Leute gesucht, welche sich mit Bau und Technik auskennen), dürfen sich diese gerne unverbindlich mit mir in Verbindung setzen, um näheres zu erfahren.

Die ‚Eid-Genossenschaft‘ richtet sich philosophisch gesehen am Gesetz von Thelema aus, wie es Aleister Crowley im Liber Oz formulierte und setzt sich dadurch, solange diese nicht das Gegenüber beschneidet, für die absolute Freiheit des Individuums ein. Durch ihr Wirken schafft sie einen Gegenpunkt zu den vorherrschenden Moralvorstellungen unserer Gesellschaft, welche in ihrem Wert darauf bedacht sind, die Bedürfnisse und Neigungen des Einzelnen einem Kollektiv unterzuordnen. Hier soll also eine Gemeinschaft entstehen, deren Fundament sich nicht aus der Verdrängung und Bekämpfung von scheinbar unpassenden Lebensweisen aufbaut, sondern eine, welche abweichende Haltungen integriert, um ein möglichst facettenreiches und lustvolles Dasein – in welchem jede angebliche Perversion seinen Platz findet – zu proklamieren.

Eid-Genossenschaft